Neun Millionen Euro für schnelles Internet Mönchengladbach erhält Fördergelder von Bund und Land für den Breitbandausbau

Gute Nachricht aus der Hauptstadt: Um Versorgungslücken bei der Breitbandanbindung zu schließen, erhält die Stadt Mönchengladbach vom Bund Fördergelder in Höhe von 4,5 Millionen Euro. Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners wird den Förderbescheid des Ministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur am 16. August in Berlin in Empfang nehmen. Weitere 4,5 Millionen Euro steuert das Land NRW über eine Kofinanzierung bei. Hiermit sollen rund 1.200 unterversorgte Privat- und Gewerbeanschlüsse im Stadtgebiet, sogenannte „weiße Flecken“, einen zukunftsfähigen Internetanschluss erhalten.


Mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) hatte die Stadtverwaltung Anfang des Jahres den Förderantrag gestellt. Die unterversorgten Gebiete wurden auf Grundlage einer Breitbandstudie der MICUS Strategieberatung ermittelt. „Nach der Einrichtung der Stelle des Breitbandkoordinators kommen wir unserem Ziel, Gigabit City zu werden, durch die Förderung von Bund und Land wieder ein Stück näher. Auch die Stadtentwicklungsstrategie „mg+ wachsende Stadt“, die sich ja zum Ziel gesetzt hat, die Lebensqualität in Mönchengladbach zu erhöhen, erhält so weiteren Rückenwind“, sagt OB Hans Wilhelm Reiners.


Gefördert werden Privathaushalte und Unternehmen, bei denen bis Ende 2019 eine Bandbreite von 30 Mbit/s unterschritten wird. Die betroffenen Adressen sollen nun mit zukunftsfähigen Internetanschlüssen ausgestattet werden. Fokussiert wird eine durchgängige und reine Glasfaseranbindung, welche Geschwindigkeiten bis in den Gigabit-Bereich ermöglicht.


In den folgenden Monaten geht es nun darum, in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren einen geeigneten Anbieter zu finden, der den Ausbau des Glasfasernetzes in die Hand nimmt. Die betroffenen Haushalte können dann vom Standstreifen der Datenautobahn auf die Überholspur wechseln.

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