„Was ist dran an künstlicher Intelligenz?“ – das wurde jetzt als Abschluss der erfolgreichen Veranstaltungsreihe „Experimentierräume MG“ der WFMG mit rund 40 Führungskräften und Experten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gründerszene diskutiert. Mit dem „Texentium“ im alten Van-Laack-Quartier wurde dabei zugleich ein neuer Innovationsraum über den Dächern der Stadt eingeführt. WFMG-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus freute dabei besonders, dass der Großteil des Programms von Gladbacher Protagonisten bestritten wurde. Dies zeuge von einem soliden Fundament zum Thema Digitalisierung, auf das man auf jeden Fall aufbauen werde.

Seit 2018 organisierte die WFMG im Rahmen des Landesförderprogramms DWNRW Networks, unterstützt von der Digitalinitiative nextMG, insgesamt acht „Experimentierräume“ zu unterschiedlichen und drängenden digitalen Fragestellungen des Mönchengladbacher Mittelstands, auch im Zusammenspiel mit der Startup-Szene. Wie können Startups digitale Geschäftsmodelle „befreien“, die im Mittelstand schlummern? Wie schaffen wir es, die Old Economy zu „new economisieren“? Wie müssen Innovationsräume abseits der Metropolen aussehen? Das waren die leitenden Herausforderungen, um welche die WFMG Formate entwickelte, wie etwa einen „Reverse-Pitch“, bei dem nicht, wie üblich Gründer vor Unternehmen pitchen, sondern Unternehmen vor Gründern. Gemeinsam wurden dabei die Geschäftsmodelle auf den Prüfstand gestellt und neue Ideen diskutiert.

Für die langfristige Zielsetzung von der Vernetzung zwischen Startups und KMUs sowie deren Förderung und Weiterentwicklung haben die Experimentierräume eine gute Ausgangsbasis geschaffen und ein Grundrauschen in der Region, manchmal gar bundesweit erzeugt. Die fachspezifischen Veranstaltungen mit Namen wie „Retail Performance and Experience“, „From Virtual to Reality“, „Textile meets Tech-style“ oder „Smarter Niederrhein“ haben Mönchengladbach auf die Landkarte für Fachkräfte und Gründungswillige gebracht und die bestehende, lokale Szene rund um die Innovationsräume der Stadt zu einer nachhaltigeren Community  entwickelt. Die im Verlauf der Experimentierräume gebildeten Kooperationen und Kontaktanbahnungen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Startup-Gemeinde zahlen auf die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts ein. Ganz im Sinne des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW als Fördergeber und des Projektträgers Jülich  konnten in den Experimentierräumen erprobte Formate bereits nachhaltig in Folgeveranstaltungen wie eine „Digital Health Startup-Night“ oder den am 23. April 2020 stattfindenden „SmartCity-Summit.MG“ überführt werden.

Ansprechpartner

i.A. Lars Randerath

Telefon 02161 82379-882

E-Mail: randerath@wfmg.de

Foto: Lucas Coersten