Stabwechsel: IHK und Wirtschaftsförderung wollen Seniorchefs und Kaufinteressenten zusammenbringen

Stabwechsel: IHK und Wirtschaftsförderung wollen Seniorchefs und Kaufinteressenten zusammenbringen

Die Kooperationspartner sind sich einig, dass die vor allem im Internet existierenden Vermittlungsbörsen den Bedürfnissen der Beteiligten nicht immer gerecht werden. „Viele Unternehmer wünschen sich eine diskrete und vertrauliche Begleitung im Nachfolgeprozess“, sagt WFMG-Prokurist David Bongartz. Somit sei es sinnvoll, die Netzwerke von IHK und WFMG zu bündeln.

Die bei der IHK angesiedelte Koordinierungsstelle wird zur Nachfolge stehende Unternehmen und potenzielle Kaufinteressenten aufnehmen, anhand der jeweiligen Profile vermitteln und den Prozess begleiten. „Im Kern handelt es sich um einen professionell gemanagten Pool qualifizierter Nachfolge-Kandidaten für den Mittelstand, die in der IHK diskret mit Seniorchefs geeigneter Unternehmen zusammengebracht werden“, erklärt Haack, IHK-Geschäftsführer im Bereich Existenzgründung und Unternehmensförderung.

IHK und WFMG hoffen auch, dass Unternehmer auf das Motto „Wir kennen Ihren Nachfolger vielleicht schon“ aufmerksam werden und sich zur richtigen Zeit daran erinnern. „Die Unternehmensnachfolge wird selten zu früh, aber oft viel zu spät geregelt“, sagt Haack. Dabei seien erfolgreiche Unternehmensübergaben für den wirtschaftlichen Bestand und die weitere Entwicklung einer Region unverzichtbar. So werden Arbeitsplätze gesichert, und die Wirtschaftskraft bleibt der Region erhalten. „Nach einer Faustregel werden 15 Neugründungen benötigt, um eine versäumte Nachfolgeregelung auszugleichen“, betont der IHK-Geschäftsführer. Umso wichtiger sei es, eine individuelle Unterstützung zu bieten.

 

Interessierte können sich an Willi Altenberg, Tel. 02161 82379-74, E-Mail altenberg@wfmg.de, wenden.

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