Januar 2026

Sehr geehrte Leserinnen und Leser des WFMG-Newsletters,

manche geben bereits Vollgas, manch anderer tastet sich noch an das neue Jahr heran und fragt sich, was es wohl bringen wird. Für alle gleichermaßen starten wir tatkräftig mit einem neuen Newsletter voller frischer Ideen zu Themen wie Finanzierung, Gründung, Berufswahl, Fortbildung und Networking.

Zuschüsse und Startgeld gibt es für digitale Produkte sowie Existenzgründer im Neben- und Vollerwerb. Noch beim Brainstorming und irgendwie allein mit einer möglicherweise guten Geschäftsidee? Dann ab in den Start-up-Inkubator der Gründungsfabrik Mönchengladbach, der in zwölf Wochen von Stichpunkten auf Papier zur echten Gründung führt. Für alle, die noch zur Schule gehen, geben die Business-Tage im Gesundheitswesen und der Digitalwirtschaft praktische Einblicke in überraschende Jobperspektiven.

Auch der Veranstaltungskalender füllt sich rasch: Der Countdown für den SmartCity-Summit im Februar läuft, und in Düsseldorf findet im März die zweite Auflage der Messe XPONENTIAL Europe für autonome Technologien und Robotik statt. Diskutiert und Wissen geteilt wird bei der Konferenz zur Zukunft des Maschinen- und Anlagenbaus sowie bei den Workshops der Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen. Beim stetigen Aufstieg von Robotik und KI stellt sich auch die Frage nach Verantwortung und Ethik – dazu bietet die Hochschule Niederrhein Seminare an.

Wer arbeitet, darf auch feiern – beispielsweise das 70-jährige Bestehen des Mönchengladbacher Flughafens. Der Termin ist im Juni, ein Koffer Vorfreude darf jetzt schon gepackt werden. Außerdem verleiht das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW den Innovationspreis in diesem Jahr explizit an Frauen – die Bewerbungen sind offen.

Wir wünschen Ihnen viel Schwung, Gesundheit und einen guten Start ins neue Jahr!

Ihre Wirtschaftsförderung

Das fängt ja gut an: Ab sofort gibt es von der NRW.BANK für Kleinstunternehmen und KMU einen neuen Zuschuss. Möglich macht das die neue Richtlinie bei „Mittelstand Innovativ und Digital“ (MID). Das Programm stellt bis zu 15.000 Euro für Investitionen in digitale Produkte und digitale Sicherheit zur Verfügung. Zudem sind bis zu 48.000 Euro für Unternehmen möglich, die Hochschulabsolventen einstellen, welche innovative Projekte im Betrieb umsetzen sollen. Wichtig: Vor Bewilligung darf mit dem Vorhaben nicht begonnen werden. Die Förderung erfolgt als De-minimis-Beihilfe und das Programm wird ab sofort von der NRW.BANK betreut (zuvor: Projektträger Jülich).

Zuständig bei der WFMG: Jan Herting / herting@wfmg.de / 02161 82379-79

Wann kann man Startgeld besser gebrauchen als zum Jahresanfang? Die KfW-Bank unterstützt gezielt alle, die ein kleines Unternehmen gründen möchten, in ein junges Unternehmen investieren wollen, sich an einem Betrieb beteiligen oder eine Firma im Haupt- oder Nebenerwerb führen möchten. Und das mit frisch aktualisierten Sätzen: Der ERP-Gründerkredit StartGeld fördert verschiedene Gesamtvorhaben mit bis zu 200.000 Euro sowie Betriebsmittelfinanzierungen mit bis zu 80.000 Euro. Unter die Förderung fallen unter anderem Maschinen, Grundstücke, Gebäude, Geschäftsausstattung, Firmenwagen, Personalkosten, Mieten, Marketingmaßnahmen und Beratungskosten. Die KfW übernimmt 80 Prozent des Kredit­risikos. Mehr Informationen zu Beantragung und Zinsen gibt es online.

Zuständig bei der WFMG: Tim Vennen / vennen@wfmg.de / 02161 82379-763

Die Idee ist da, aber hach, so viele Zweifel über Organisation, Steuern, Marketing oder Recht. Wie komme ich vom Träumen in die reale Gründung? Da hilft das neue Inkubator-Programm der Gründungsfabrik Mönchengladbach (GFMG). In zwölf Wochen entwickeln die Teilnehmenden für sich einen strategischen Fahrplan vom Brainstorming bis zur Umsetzung. Erfahrene Coaches leiten von Ende Januar bis Mitte Mai immer donnerstags verschiedene Module. Themen sind unter anderem Businessplan, Steuern und Recht, Vertriebsstrategie, Finanzierung und Pitchdeck. Am Ende findet ein Demo Day mit der Möglichkeit zur Präsentation statt. Es muss zum Start noch kein fertiges Konzept vorliegen, aber eine grundsätzliche Idee sowie die Bereitschaft, Zeit zu investieren und die Gründung wirklich umzusetzen. Dank öffentlicher Förderung ist das Existenzgründungsprogramm kostenfrei, letzte Restplätze sind noch offen. Erstmals bindet die GFMG somit einzelne Workshops und Kurse in einem zusammenhängenden Inkubator-Format zusammen. Der erste Termin des ersten Durchlaufs findet ganztägig am Donnerstag, 29. Januar, von 10 bis 18 Uhr statt.

Zuständig bei der GFMG:  Andy Sacherer / sacherer@wfmg.de / 02161 82379-766

Die Businesstage sind zurück! Am Dienstag, 3. Februar, bieten die Städtischen Kliniken Mönchengladbach von 9 bis 13:45 Uhr einen Schnuppertag an, bei dem junge Menschen ab der Jahrgangsstufe 9 mehr über die Arbeit im Gesundheitswesen erfahren können. Dabei geht es nicht nur um die klassischen Berufe des Arztes und der Pflegekraft, sondern auch um unerwartete Jobperspektiven und praktische Einblicke in Vitalwerte, Hygiene und Radiologie. Nur eine Woche später, am Dienstag, 10. Februar, findet der Business-Tag Digitalwirtschaft statt. Von 10 bis 15:30 Uhr lädt die Initiative skillzUP in ihre Räumlichkeiten ein, um Schülerinnen und Schülern Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Bereich Digitales vorzustellen. Anmeldungen sind ab sofort online möglich (Gesundheitswesen) oder werden bald freigeschaltet (Digitalwirtschaft).

Zuständig bei der WFMG: Ricarda Sybertz / sybertz@wfmg.de / 02161 82379-781

Save the Date – ob als Gast oder Aussteller: Von Dienstag, 24. März, bis Donnerstag, 26. März, findet zum zweiten Mal die XPONENTIAL Europe statt, die 2025 in Düsseldorf ihre Premiere feierte. Die Messe gilt als Leitveranstaltung und Netzwerk-Hub für autonome Technologien und Robotik. Hier werden neueste Trends besprochen und Kontakte geknüpft sowie Kunden und Anwendungsfelder in kurzer Zeit gebündelt erschlossen. Unternehmen sind eingeladen, nicht nur als Besucher, sondern auch als Aussteller mitzuwirken. Wer mag, kann sich an Gemeinschaftsständen beteiligen. Dazu bieten sich das Wirtschaftsministerium NRW mit dem Landesgemeinschaftsstand oder der IVAM-Gemeinschaftsstand an. Auch der Flughafen Mönchengladbach (MGL) ist vertreten und gibt Einblicke in Drohnentechnik und Flugtaxis.

Zuständig bei der WFMG: Lisa Meurers / meurers@wfmg.de / 02161 82379-794

Das Jahr hat gerade begonnen und schon läuft der erste Countdown: Am Donnerstag, 26. Februar, findet in Mönchengladbach der SmartCity-Summit Niederrhein 2026 statt. Der jährliche, internationale Fachkongress gilt als größte Netzwerk-Plattform für kommunale Entscheider, Unternehmen und Fachexperten am Niederrhein im Bereich digitale Transformation. Dieses Mal sind die Niederlande Partnerland des Events und stellen sich in Kooperation mit dem Generalkonsulat sowie der Deutsch-Niederländischen Handelskammer auf der Messe vor. Dazu suchen die Veranstalter noch Aussteller und Teilnehmer insbesondere aus dem Nachbarland, die im Digitalbereich Vorreiterrollen einnehmen. Schon jetzt stehen große Teile des Programms. Keynotes gibt es unter anderem zu den Themen Künstliche Intelligenz, Smart Data sowie Smart-City-Strategien. Auch Start-ups vom Niederrhein werden vertreten sein.

Zuständig bei der WFMG: Eva Eichenberg / eichenberg@wfmg.de / 02161 82379-74

Maschinen und Anlagen sind überall, oft im Hintergrund, aber sie treiben alles an. Trotz der Bedeutung der Branche sind Herausforderungen wie steigende Kosten, geopolitische Unsicherheiten und wachsender internationaler Wettbewerb nicht wegzudiskutieren. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau lädt deshalb für Montag, 2. Februar, zur Konferenz „Dialog zu den Zukunftsperspektiven des NRW-Maschinen- und Anlagenbaus“ ein. Auf der Veranstaltung werden von 12 bis 19 Uhr Veränderungen der Arbeitswelt, Digitalisierung, Gewinne durch Klimaschutz und globaler Wettbewerb diskutiert. Die Keynote gibt es von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus dem NRW-Maschinen- und Anlagenbau, Institutionen, Netzwerke und Politik. Veranstaltungsort ist der Industrie-Club e.V. in Düsseldorf. Kostenlose Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Gleich mal was aufbauen: Zwei Veranstaltungen bietet die Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen für Unternehmen, die in der Gebäude- und Baubranche unterwegs sind. Am Dienstag, 20. Januar, läuft von 12 bis 13 Uhr ein Webinar zum Thema „Gebäuderessourcenpässe in der Praxis: vom Konzept zur Umsetzung“ – inklusive Best-Practice-Beispiel. Es geht um Strategien für Ressourceneffizienz und zirkuläre Wertschöpfung. Am Mittwoch, 28. Januar, findet dann der Workshop „Zirkuläres Bauen & Digitalisierung“ in der Textilakademie NRW statt. Von 9 bis 13:30 Uhr erfahren Interessierte, wie sehr digitale Planung sie im Arbeitsalltag unterstützen kann – bei Ökobilanzierung, Materialoptimierung und Kosteneffizienz. Denn Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind im Baubereich keine Zukunftstrends mehr, sondern gelebte Realität. Die Veranstaltung richtet sich an regionale Planungs- und Architekturbüros sowie Bestandshalter, aber auch an Kommunen. Beide Angebote werden vom Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler gemeinsam mit der Werner Sobek Green Technologies GmbH organisiert. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen sind noch möglich.

Hurra: In diesem Jahr wird der Flughafen Mönchengladbach 70 Jahre alt! Zur Feier eingeladen sind alle, die Lust haben, am Sonntag, 21. Juni, zwischen 11 und 17 Uhr beim Tag der offenen Tür am Flughafen vorbeizukommen. Neben Snacks und Getränken wird es ein vielseitiges Programm geben.  Alles begann 1956 mit der Eröffnung des Flugplatzes an der Niers, der damals gerade die Lizenz für den Motorflug erworben hatte. Seitdem brummen nicht nur Flugzeuge, sondern auch der Wirtschaftsmotor. Der Flughafen ist 70 Jahre nach seiner Entstehung nicht mehr wegzudenken aus dem Wirtschaftsstandort. Also anschnallen und startklar machen für die Jubiläumsfeier im Sommer.

Zuständig beim Flughafen MGL: Sevde Katran / sevde.katran@mgl.de / 02161 6898-91

Der Innovationspreis NRW steht 2026 unter einem besonderen Zeichen, denn dieses Jahr findet das 50. Jubiläum des Internationalen Jahres der Frau der Vereinten Nationen statt. Bedeutet: Bei dieser Runde sind ausschließlich Bewerbungen von Frauen gefragt, die die Jury mit dem wirtschaftlichen Potenzial und gesellschaftlichen Einfluss ihrer Innovation sowie dem Innnovationsgrad und ihrer Persönlichkeit überzeugen können. Verliehen wird der insgesamt mit 135.000 Euro dotierte Preis in den vier Kategorien „innovation“, „innovation2business“, „innovation4people“ und „innovation4transformation“. Die Auszeichnung kommt vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Bewerbungen sind noch bis Freitag, 6. März, möglich.

Wenn es richtig gut war, macht man es am besten gleich noch einmal: Nach dem Erfolg des Workshops „Zukunft der Robotik für KMU“ bietet die Hochschule Niederrhein den Kurs am Freitag, 27. März, ein weiteres Mal an. Robotik ist nur etwas für große Unternehmen und Produktionshallen? Stimmt nicht! Hier erfahren Teilnehmende praxisnah an konkreten Anwendungsbeispielen, wie sich die Technik auch für kleine und mittlere Unternehmen lohnen kann. Gibt’s bei KI eigentlich auch ethische Maßstäbe? Dieser Frage widmet sich ein weiterer Workshop der Hochschule. Unter dem Motto „KI und Ethik“ geht es am Freitag, 6. März, um den verantwortungsvollen Umgang mit künstlicher Intelligenz. Die Workshops richten sich an Unternehmer, die neueste Technologien bewusst und reflektiert nutzen möchten. Ist das nicht ein schöner Neujahrsvorsatz?

v.i.S.d.P.

WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH

Neuhofstraße 52
41061 Mönchengladbach

https://www.wfmg.de/

Geschäftsführer: Dr. Ulrich Schückhaus (Vorsitzender), Friedhelm Lange, Stefan Anspach
Redaktion: Jan Schnettler, Toni Thea Balg, Sarah Flory (Texthörnchen)

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