Das Branchenmagazin „immobilienmanager” hat bei seiner jährlichen Award-Feier für herausragende Leistungen im Immobiliensektor erstmals einen Publikumspreis für Kommunen verliehen, die gemeinsam mit Branchenakteuren als „Möglichmacher“ gelten. Unter drei nominierten Städten musste sich Mönchengladbach am Donnerstagabend zwar knapp der Konkurrenz aus Bochum geschlagen geben. Die Botschaft, die das Publikum gleichwohl überzeugte: In der Vitusstadt herrscht ein besonders partnerschaftliches Miteinander zwischen städtischen Akteuren und der Bau- und Immobilienwirtschaft.
„Bei der Vielzahl der Einreichungen um den jährlichen IM-Award ist bereits eine Nominierung eine Auszeichnung, besonders in Hinblick auf die crossmediale Präsenz“, sagt André Eberhard, Chefredakteur des immobilienmanager und Juryvorsitzender. „Schon die Nominierung hat mich deswegen extrem stolz gemacht – und es war immerhin ein knappes Rennen im Live-Voting der Gala-Gäste“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung von städtischer Entwicklungsgesellschaft (EWMG) und Wirtschaftsförderung (WFMG). „Das ist einerseits Bestätigung unserer täglichen Arbeit und zugleich ein Ansporn, jetzt nicht lockerzulassen.“ Die Gäste stimmten ohne Vorprägung und lediglich auf Basis gezeigter Projektbilder aus den nominierten Städten ab – aus Mönchengladbach etwa die Areale bzw. Projekte Maria-Hilf-Terrassen, Nordpark, Hauptbahnhof Rheydt, Flughafen und Kita-Ausbau.
Sein designierter Nachfolger als Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung Stefan Anspach – Schückhaus selbst geht zur Jahresmitte in den Ruhestand – ergänzt: „Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten vorausschauend zu planen, optimistisch nach vorne zu blicken und gemeinsam Lösungen zu suchen, das zeichnet unseren Ansatz in Mönchengladbach aus.“ Beide betonen: „Das Schlaglicht, das mit der Nominierung und dem zweiten Platz einhergeht, fällt deswegen nicht allein auf WFMG und EWMG oder die Stadt Mönchengladbach. Es fällt genauso sehr auf die Akteure der lokalen Immobilienwirtschaft. Ohne sie und unser partnerschaftliches, konstruktives Miteinander würden wir hier und heute nicht stehen.“
Der immobilienmanager-Award zeichnet seit 2008 die besten Projekte, Unternehmen, Persönlichkeiten, Ideen und Dienstleistungen der Immobilienwirtschaft aus. Eine namhaft besetzte 16-köpfige Jury kürt in einem aufwändigen Auswahlverfahren die Besten der Besten in 15 Kategorien – von Projekt- und Quartiersentwicklung über Digitale Lösung & Technologische Innovation bis hin zu Clean Energy & Mobility. Der neue Publikumspreis ist dabei der Einzige, dessen Preisträger nicht bereits im Vorfeld durch die Jury entschieden wird. Nominiert dafür waren Bochum (am Ende siegreich mit 114 Stimmen und dem Ansatz, beim Strukturwandel auf eine enge Verzahnung von Stadt, Wirtschaft und Wissenschaft zu setzen, exemplarisch umgesetzt auf dem früheren Opel-Areal), Mönchengladbach (105) und Oberhausen (100).
Ansprechpartner für Redaktionen:
i.A. Jan Schnettler | schnettler@wfmg.de | Tel. 02161 82379-885