Das Startup Masasana hat seinen Standort von Rheydt in den Nordpark verlagert – um seinem personellen Wachstum Rechnung zu tragen und auch in Zukunft weiter expandieren zu können. Die Experten für Künstliche Intelligenz bekennen sich damit zum Standort Mönchengladbach, zunächst in Form einer Bürogemeinschaft mit dem Startup Kanzleivision. Die WFMG hat die Verlagerung begleitet.

Masasana ist ein Software-Consultant für maschinelles Lernen (ML) und Data Science, der persönliche KI-gestützte Lösungen entwickelt. An der Enscheder Straße 9 hat das junge Unternehmen, 2018 als Einzelgründung von Jonas Becher ins Leben gerufen, seit 1. August zunächst zwei Büros für seine mittlerweile fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angemietet, mit der Option auf weitere Expansion. „Mein mittelfristiges Ziel lautet, auf 16 Mitarbeitende zu wachsen“, sagt Geschäftsführer Becher, der auch bereits den zweiten Auszubildenden in seinem Startup beschäftigt. Die Flächen von Kanzleivision, einem Startup für Digitalisierungs- und Innovationsmanagement für Kanzleien, böten dafür optimale Möglichkeiten.

Zuvor war Masasana an der Dahlener Straße angesiedelt, wo die Flächen irgendwann zu klein geworden waren. „Also haben wir gemeinsam geschaut, welche Lösungen infrage kommen, um Masasana in der Stadt zu halten“, sagt Rafael Lendzion, Teamleiter Unternehmensservice. Es habe durchaus auch Möglichkeiten für das Startup gegeben, in umliegende Kreise oder Kommunen zu wechseln, fügt Jan Schnettler, Startup-Community-Manager der WFMG, hinzu „Wir sind sehr froh über dieses Bekenntnis zum Startup- und Wirtschaftsstandort Mönchengladbach.“ – „Den Ausschlag für den Nordpark gaben, neben der repräsentativen Geschäftsadresse und der guten Anbindung, in erster Linie die vielfältigen Netzwerkmöglichkeiten, die er in Form der mittlerweile hier angesiedelten Community an jungen, digitalen Unternehmen bietet“, sagt Jonas Becher. Er lobt zudem die Ausbildungsqualität bei der Hochschule Niederrhein, aus deren Absolventenpool sein Team sich zum Großteil rekrutiert: „Sie ist der beste Ansprechpartner für Fachkräfte in der Region.“

Das Tätigkeitsfeld von Masasana hat sich mittlerweile stark diversifiziert. Gestartet mit einer selbstgeschriebenen Künstlichen Intelligenz namens MAI, ist Masasana derzeit in den unterschiedlichsten Projekten involviert – beispielsweise der Entwicklung KI-gestützter Anwendungsfälle für die urbane Datenplattform der Stadt Mönchengladbach, eines Überwachungsalgorithmus für Tunneleingänge (über ein Projekt mit Hochschule Niederrhein, Bundespolizei und Deutscher Bahn) und einer KI-Box zum Einsparen von Server-Energiekosten, die im Rahmen eines Interreg-Förderprojekts gemeinsam mit einem niederländischen Unternehmen entstanden ist. „Nächstes Ziel ist es, nun auch selbst in die Produktentwicklung einzusteigen“, sagt Jonas Becher.

Foto (Quelle: WFMG):

Das beigefügte Foto zeigt das Team von Masasana vor den neuen Büroräumlichkeiten an der Enscheder Straße im Nordpark.

 

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