Die aktuelle Lage in Verbindung mit der Ausbreitung des Corona- Virus und den wirtschaftlichen Folgen stellt viele Unternehmen und die betroffenen Arbeitsplätze auch in Mönchengladbach vor besondere Herausforderungen. Aus diesem Anlass stellt die WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH für Unternehmen am Standort Mönchengladbach aktuelle Informationen zu Fördermöglichkeiten zusammen und steht mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Unternehmensservice zur Seite.

Die Bundesregierung hat gemeinsam mit den Bundesländern umfangreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht, welche wir für Sie in Form einer Sonderveröffentlichung des Newsletters aufbereitet haben. Aktuelle Entwicklungen ab dem 26. März 2020 enthält die zweite Ausgabe. Danach eingetretene Neuerungen und Sachverhalte schildern wir auf dieser Seite.

WFMG Hotline

Wir haben parallel auch eine WFMG-eigene Hotline freigeschaltet (02161-82379711) und eine Mailadresse (corona@wfmg.de) eingerichtet um gezielt auf die individuellen Fragestellungen und Belange der Unternehmen am Standort Mönchengladbach reagieren zu können. Sie erreichen uns auf der Hotline von Montags bis Freitags zwischen 08:00 und 18:00 Uhr. Neben der WFMG stehen Ihnen auf lokaler und regionaler Ebene weitere Institutionen, Verbände, Branchen- & Interessenvertretungen sowie örtliche Banken als Ansprechpartner zur Verfügung.

Überbrückungshilfen / Überbrückungshilfen Plus

Das Bundeskabinett hat im Juni Eckpunkte für ein Bundesprogramm „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“ beschlossen. Beantragen können diese – für die Monate Juni, Juli und August 2020 – kleine und mittelständische Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren, Soloselbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind. Antragsberechtigt sind Unternehmerinnen und Unternehmer, deren Umsätze im April und Mai 2020 mindestens 60 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum in 2019 lagen. Sie erhielten rückwirkend für Juni bis Ende August Zuschüsse zwischen 3000 und 5000 Euro monatlich, um Umsatzausfälle auszugleichen und betriebliche Fixkosten decken zu können. Weitere Informationen hier.

Zusätzlich hat das Land NRW eine „Überbrückungshilfe Plus“ aufgelegt: Da der Bund wie schon bei der Soforthilfe keinen Zuschuss zum entgangenen Unternehmerlohn leistet und stattdessen auf die Grundsicherung verweist, ergänzt das Land die Überbrückungshilfe des Bundes und gewährt aus Mitteln des Landes zusätzliche Unterstützung. Solo-Selbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeitern, erhalten – über die Überbrückungshilfe hinaus – eine einmalige Zahlung i. H. v. 1.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate als Wirtschaftsförderungsleistung (fiktiver Unternehmerlohn) aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalens. Weitere Infos unter https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe.

WFMG Business-Talk

Im ersten digitalen WFMG Business-Talk haben Claudia Brendt (Direktorin bei der NRW.Bank), Ralf Grewe (stellvertretendes Vorstandsmitglied und designierter Vorstand der Stadtsparkasse Mönchengladbach) und Rafael Lendzion (Teamleiter der WFMG) über das Thema öffentliche Fördermittelmöglichkeiten und Förderhilfen in Zeiten von Corona informiert.

Sie haben die Liveausstrahlung verpasst? Interessieren sich aber für das Thema der ersten Folge? Dann schauen Sie hier die erste Folge des WFMG Business-Talks.

Präsentation: WFMG Business-Talk_Folge 1

Hilfe für die Wirtschaft/Unternehmen

WFMG Corona-Sondernewsletter #1

WFMG Corona-Sondernewsletter #2

Gesonderte Informationen für den Einzelhandel (Update vom 4.5.2020)

Gesonderte Informationen für die Kreativwirtschaft und Kulturwirtschaft

Förderung der Beratungskosten für Coronavirus betroffene Unternehmen Corona-Sondermodul ist wegen Überzeichnung eingestellt!

Aktuelle Entwicklungen im Bund, im Land und in Mönchengladbach

Coronaschutzverordnung gültig ab dem 15.06.2020

Notfall MG / Stadt Mönchengladbach

Robert-Koch-Institut

Allgemeine Informationen für Unternehmen

IHK Mittlerer Niederrhein

NRW.Bank

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Informationen der Arbeitsagentur bzgl. Personalvermittlung

Für Arbeitgeber: Personal finden

Für Arbeitnehmer: Neue Jobs finden

Merkblatt solidarische und saisonale Arbeit

Soforthilfe für Kleinunternehmen bis 50 Beschäftigte, Soloselbstständige & Freiberufler

Das Antragsverfahren der Corona-Soforthilfe ist mit Ablauf des 31. Mai 2020 beendet worden.

Wenn Sie Soforthilfe bekommen haben, dann erhalten Sie in Kürze eine E-Mail, in der Sie aufgefordert werden, den tatsächlichen Liquiditätsbedarf im Förderzeitraum der Soforthilfe zu ermitteln. Eine Rückmeldung muss bis spätestens 30. September 2020 erfolgen.

Um den Schaden für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen in Folge der Corona-Krise abzufedern, hat der Bund ein Soforthilfeprogramm Corona aufgelegt: Die NRW-Landesregierung hat beschlossen, das Angebot des Bundes 1:1 an die Zielgruppen weiterzureichen und dabei zusätzlich den Kreis der angesprochenen Unternehmen noch um die Gruppe der Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten zu erweitern.

Kleinunternehmer und Selbstständige sollten für die Beantragung der NRW-Soforthilfe ausschließlich die offizielle Internetseite https://soforthilfe-corona.nrw.de nutzen. Anträge können von gewerblichen und gemeinnützigen Unternehmen, Solo-Selbstständigen und von Angehörigen der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen, mit bis zu 50 Beschäftigten (umgerechnet auf Vollzeitkräfte) gestellt werden, die im Haupterwerb

  • wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen/Freiberufler/Selbstständige tätig sind,
  • ihren Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen haben und
  • ihre Waren oder Dienstleistungen bereits vor dem 1. Dezember 2019 am Markt angeboten haben.*

*UPDATE 27.4.:

Soforthilfe sollen laut einer Mitteilung des Landes NRW nun auch Gründerinnen und Gründer erhalten, die ihre Waren und Dienstleistungen erst nach dem 31.12.2019 angeboten haben. Sie können mit Hilfe des Steuerberaters einen Antrag stellen, wenn sie am 11.03.2020 bereits Umsatze erzielt haben, ihnen ein Auftrag vorlag oder sie eine langfristige oder dauerhaft wiederkehrende betriebliche Zahlungsverpflichtung eingegangen sind. Die Arbeiten am Formular und die notwendigen Abstimmungen mit allen Beteiligten laufen bereits.

Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses. Sie ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate:

  • 9.000 Euro: bis zu fünf Beschäftigte (Bundesmittel)
  • 15.000 Euro: bis zu zehn Beschäftigte (Bundesmittel)
  • 25.000 Euro: bis zu fünfzig Beschäftigte (Landesmittel)

Um die Mittel beantragen zu können, muss das Unternehmen vor der Krise wirtschaftlich gesund gewesen sein:

  • In Folge der Corona-Krise haben sich entweder die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat mehr als halbiert,
  • Oder die vorhandenen Mittel reichen nicht aus, um die kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen des Unternehmens zu erfüllen (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten),
  • Oder der Betrieb wurde auf behördliche Anordnung geschlossen.

Die Soforthilfe gilt für Antragsteller, die zum Stichtag 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten waren, aber danach in Folge des Ausbruchs von COVID-19 Schwierigkeiten hatten oder in Schwierigkeiten geraten sind.

Das Antragsverfahren funktioniert vollständig digital. Antragsteller können ihren Antrag online auszufüllen und absenden. Sie erhalten im Anschluss eine automatisierte Eingangsbestätigung. Alle Anträge werden nach Eingangsdatum bearbeitet. Postalische Zusendungen oder E-Mails an das Wirtschaftsministerium oder die Bezirksregierungen werden nicht bearbeitet. Ausgedruckte Anträge können nicht verarbeitet werden.

Folgende Unterlagen benötigen Sie für eine Beantragung der Soforthilfe

Den Link zur digitalen Antragstellung und die FAQs finden Sie hier oder als Datei FAQ-Soforthilfe-NRW-April2020_final.

Unterstützung für Gründer und Startups:

In diesen Wochen stehen insbesondere Gründerinnen und Gründer vor der Schwierigkeit, finanzielle Engpässe zu überbrücken und mit noch nicht etablierten Geschäftsmodellen am Markt zu bestehen. Die Landesregierung hat deshalb die Unterstützung für den unternehmerischen Nachwuchs weiter verbessert: Die Gründerstipendiaten mit aktuell auslaufender Förderung erhalten ab sofort eine um drei Monate verlängerte Unterstützung. Zudem baut die NRW.BANK ihre Förderangebote für betroffene Start-ups weiter aus.

Die Maßnahmen im Einzelnen:

  • Gründerstipendien: Alle Stipendien, die zwischen dem 01. März 2020 und dem 30. Juni 2020 auslaufen, können nun unbürokratisch um drei Monate verlängert werden. Dafür wird der Projektträger Jülich alle Stipendiatinnen und Stipendiaten kontaktieren. Weitere Informationen unter: http://www.gruenderstipendium.nrw
  • Start-up-Transfer: Um Ausgründungen aus Hochschulen stärker zu unterstützen, verlängern wir auch den Förderzeitraum für Projekte, die zwischen dem 01. März 2020 und dem 30. Juni 2020 auslaufen, um drei Monate. Für die Antragsrunde zum 30. April 2020 können die Unterlagen auch nachgereicht werden, damit trotz Schließung vieler Hochschulen und Universitäten der jeweilige Projektstart nicht verzögert wird.
  • Finanzierung: Die NRW.BANK legt das Programm „NRW.Start-up akut“ neu auf. Mit dem Wandeldarlehen erhalten Unternehmen, die nicht älter als drei Jahre sind, bis zu 200.000 Euro über eine Laufzeit von sechs Jahren. Das Darlehen ist endfällig oder kann zum Ende der Laufzeit bzw. mit Eintritt eines neuen Investors in Eigenkapital gewandelt werden. Vorteil: In der akuten Krise wird das Unternehmen nicht durch Zins- und Tilgungszahlungen belastet.

Zusätzlich bessert die Förderbank für den Zeitraum der Corona-Krise ihre wichtigsten Start-up-Eigenkapitalprogrammen nach:

  • NRW.SeedCap: Die NRW.BANK investiert jetzt bereits in einer Summe den Maximalbetrag von 200.000 Euro statt vorher 100.000 Euro pro Unternehmen und erweitert den Kreis der Antragsberechtigen: Startups können dieses Programm bis zu 36 Monate nach Gründung beantragen, wenn ein Business Angel die gleiche Summe drauflegt.
  • NRW.BANK.Venture Fonds: Beteiligungen von 0,25 bis 6,0 Mio. Euro sind jetzt auch in der späteren Wachstumsphase möglich. Ziel ist einerseits die Kompensation sich derzeit zurückhaltender Investoren, andererseits – im Sinne eines „Matching Fund“ – die Ergänzung derjenigen Investoren, die weiter bereit sind NRW-Start-ups zu finanzieren. So wird verhindert, dass Innovationen Made in NRW durch die akute Krise ausgebremst werden.
  • NRW-Soforthilfe: Antragsteller müssen bislang Ihre Waren und Dienstleistungen zum Stichtag 31.12.2019 am Markt angeboten haben. In begründeten Fällen sollen jedoch auch Menschen unterstützt werden, die nach dem Stichtag ihr Unternehmen gestartet haben und nun unverschuldet in eine Notlage geraten sind. Details dazu werden in den kommenden Tagen veröffentlicht.

Seit Anfang Juni steht auch die zweite Säule der Startup-Unterstützung des Bundes. Informationen gibt es bei der KfW.

Weitere Informationen:
Zu Förderangeboten der NRW.BANK: http://www.nrwbank.de/corona
Zur NRW-Soforthilfe 2020: http://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020.

Liquiditätshilfen, Sofortprogramme:

Zur Deckung von kurzfristigem Liquiditätsbedarf stehen mittelständischen und großen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe erweiterte Förderinstrumente zur Verfügung.

Unternehmen, Selbständige und Freiberufler, die eine Finanzierung aus den nachfolgenden Programmen nutzen möchten, wenden sich bitte an ihre Hausbank bzw. an Finanzierungspartner, die KfW-Kredite durchleiten.

Anmerkung:  Bitte beachten Sie, dass es sich hier nicht um Zuschüsse handelt sondern zunächst um Förderkredite, welche nach dem risikobasierten Zinssystem, d.h. nach Bonität der Unternehmen vergeben werden. Eine Einschätzung der Bonität, welche die Kreditvergabe regelt, erfolgt durch die Hausbank.

Nach Informationen der KfW wird derzeit an Zuschussprogrammen für Gewerbetreibende gearbeitet um drastische Umsatzeinbußen und Verdienstausfälle zu kompensieren.

Von solchen Sofortmaßnahmen könnten insbesondere auch Freiberufler und Selbstständige profitieren. Der Start dieser Sonderprogramme unterliegt dem Vorbehalt einer Genehmigung durch die Europäische Kommission.

Kurzarbeitergeld

Eine schwierige wirtschaftliche Entwicklung in Folge der Corona-Krise kann Kurzarbeit in Ihrem Betrieb notwendig machen. Mit Kurzarbeitergeld können die daraus folgenden Entgeltausfälle in Teilen ausgeglichen werden.

Kurzarbeit muss bei der Arbeitsagentur angezeigt werden, entsprechende Formulare gibt es zum Download.

Info (Stand: 19.03.2020)

Bundesregierung und Gesetzgeber haben Sonderregelungen und Erleichterungen zum Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen.

Folgende Beschlüsse zur Kurzarbeit gelten ab sofort:

  • Wenn auf Grund schwieriger wirtschaftlicher Entwicklungen Aufträge ausbleiben, kann ein Betrieb Kurzarbeit anmelden, wenn mindestens 10 % der Beschäftigten einen Arbeitsausfall von mehr als 10 % haben.
  • Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt 60 % des Nettolohns, wenn ein Unternehmen Mitarbeiter in Kurzarbeit schickt. Bei Arbeitnehmern mit Kind sind es 67 %.
  • Das geltende Recht verlangt, dass in Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, diese auch zur Vermeidung von Kurzarbeit eingesetzt und ins Minus gefahren werden.
  • Auch Leiharbeitnehmer können Kurzarbeitergeld beziehen.

Bitte rufen Sie aktuelle Informationen zum Kurzarbeitergeld und die Antragsunterlagen unter dem LINK ab.

Informationen zu den Voraussetzungen und den Möglichkeiten von Kurzarbeit

Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind:

KfW-Unternehmerkredit (037 KfW)

  • Risikoübernahmen (Haftungsfreistellungen) für die durchleitenden Finanzierungspartner (in der Regel die Hausbanken) von  80% beziehungsweise für kleine und mittlere Unternehmen von 90 % gewährt. Bei Vorhaben mit Haftungsfreistellungfür Betriebsmittelkredite bis 1 Mrd. EUR Kreditvolumen. Eine höhere Risikoübernahme kann die Bereitschaft der Finanzierungspartner für eine Kreditvergabe erleichtern.

KfW-Kredit für Wachstum (290 KfW)

  • Investitions- und Beteriebsmittelkredite für größere Vorhaben in den Bereichen Innovation und Digitalisierung gewerblicher Unternehmen.
  • Umsatzgrenze für antragsberechtigte Unternehmen von i.d.R. 2 Mrd. EUR
  • Risikoübernahme bis zu 70 % für die Finanzierungspartner für Vorhaben die im besonderen Maße auf Innovation und Digitalisierung einzahlen.

NRW.Bank Universalkredit

Zinsgünstiges Darlehen mit flexiblen Laufzeiten für Vorhaben im In- und Ausland – optional mit einer Haftungsfreistellung der NRW.BANK oder einer Bürgschaft der BÜRGSCHAFTSBANK NRW für das durchleitende Kreditinstitut.

Junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind

ERP-Gründerkredit – Universell (073 KfW)

  • Risikoübernahmen in Höhe von bis zu 90 % für die durchleitenden Finanzierungspartner (in der Regel die Hausbanken) für Betriebsmittelkredite bis 1 Mrd. EUR. Eine höhere Risikoübernahme kann die Bereitschaft der Finanzierungspartner für eine Kreditvergabe erleichtern.
  • Öffnung der Haftungsfreistellung für Großunternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 2 Mrd. EUR (bisher: 500 Mio. EUR) geöffnet werden.

NRW.BANK Gründerkredit

  • Zinsverbilligte Darlehen zur Finanzierung von Unternehmensgründungen,-nachfolgen und -festigungen – optional mit einer Haftungsfreistellung der NRW.BANK oder einer Bürgschaft der BÜRGSCHAFTSBANK NRW für das durchleitende Kreditinstitut.
  • Bis 5 Jahre nach Geschäftsaufnahme werden gefördert: Existenzgründerinnen und -gründer, Angehörige der freien Berufe sowie in- und ausländische mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich im Privatbesitz befinden.

Bürgschaften

Die Bürgschaftsbank NRW unterstützt die Hausbanken bei Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen:

  • bis zu 75.000 EUR stille Beteiligung (Mikromezzaninfonds) zur Liquiditätsfinanzierung (direkte Beantragung durch Unternehmen über kbg-nrw.de)
  • bis zu 2.5 Mio. EUR Ausfallbürgschaft zur Besicherung von Krediten bei Hausbanken
  • Antrag über die Hausbank, Kredite bis 250.000 EUR im Expressverfahren (Entscheidung in 3 Tagen nach Antragseingang)
    500.000 EUR im Umlaufverfahren (Entscheidung in 3 Tagen nach Vorlage aller Unterlagen)
  • Anfrage vom Unternehmen direkt über das Finanzierungsportal für Kredite bis 3,215 Mio. EUR

Kompensation von Verdienstausfällen

Um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, können die zuständigen Behörden Personen vorsorglich unter Quarantäne (Absonderung) stellen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Selbstständige können dadurch einen Verdienstausfall erleiden. In Nordrhein-Westfalen entschädigen die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes. Die Zuständigkeit der Landschaftsverbände richtet sich nach dem Sitz der Betriebsstätte.

Wichtig: Die Quarantäne muss durch die zuständigen Gesundheitsämter angeordnet worden sein. Kein Anspruch besteht bei Arbeitsunfähigkeit, Urlaub und vorübergehender Verhinderung nach § 616 BGB.

Weitere Informationen und Antragsformulare zum Download hat der LVR auf seiner Internetseite zur Verfügung gestellt.

Steuerberatung

Im Rahmen der individuellen Steuerberatung sind die auf Bundesebene diskutierten Möglichkeiten zur Stundung von Steuerzahlungen, zur Senkung von Vorauszahlungen und im Bereich der Vollstreckung mit der Finanzverwaltung abzustimmen. Das ist gerade für Freiberufler und kleine Unternehmen sehr wichtig, die sich hierfür mit ihrem Steuerberater und dem Finanzamt in Verbindung setzen sollten. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Grenzpendler

Empfehlungen, Einschränkungen, Warnungen – täglich hören und lesen wir Neues im Zusammenhang mit dem Corona Virus. Was bedeutet die aktuelle Lage für Grenzgänger?
Eine Zusammenstellung mit Hinweisen und Informationen finden Sie hier.

Produktion von Schutzmasken

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) weitet die Förderung der Maskenproduktion in Deutschland aus. Die Richtlinie „Bundesförderung von Produktionsanlagen von Schutzausrüstung und dem Patientenschutz dienender Medizinprodukte sowie deren Vorprodukte“ wurde um zwei Fördermodule ergänzt und trat zum 1. Juni in Kraft. Informationen hier.

Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales

Die Beschäftigen in der Produktion in Betrieben der Fleischindustrie in Nordrhein-Westfalen müssen künftig mindestens zweimal pro Woche auf das Coronavirus getestet werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Mehrwertsteuersenkung

Die Bundesregierung hat eine befristete Senkung der Umsatzsteuersätze für sechs Monate – vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 – beschlossen. Der Umsatzsteuerregelsatz wird von 19 % auf 16 % und der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % auf 5 % gesenkt. Dies hat z.B. auch Auswirkungen auf öffentliche Finanzhilfen. Die KfW teilt hier die aktuellen Änderungen für Endkreditnehmer mit.

Ansprechpartner bei der WFMG

Rafael Lendzion, lendzion@wfmg.de, 02161 82379-75
Jan Herting, herting@wfmg.de, 02161 82379-79
Willi Altenberg, altenberg@wfmg.de, 02161 82379-74