Im südfranzösischen Cannes hat gestern die weltweit führende Immobilienmesse MIPIM begonnen. Wirtschaftsförderung (WFMG) und Entwicklungsgesellschaft (EWMG) präsentieren am NRW-Gemeinschaftsstand ihre wichtigsten Gewerbegebiete und die aktuellen Entwicklungsmöglichkeiten in der Stadt rund um Nordpark und Flughafen MGL. Das reduzierte Teilnehmerfeld ermöglicht dabei sogar passgenauere und zielführendere Gespräche mit potenziellen Investoren als in den Vorjahren.

Nach zwei Jahren, in denen die Messe pandemiebedingt gar nicht oder nicht wie gewohnt stattfinden konnte, steht auch die Austragung 2022 noch spürbar im Zeichen der Corona-Pandemie: Das Teilnehmerfeld aus Immobilienwirtschaft und Politik ist deutlich reduziert, das Programm abgespeckt. Auch am von NRW Global Business organisierten NRW-Gemeinschaftsstand sind nicht alle der sonst üblichen Partner mit dabei. Mönchengladbach jedoch zeigt Flagge: Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung (WFMG) und Vorsitzender der Geschäftsführung der Entwicklungsgesellschaft (EWMG), sowie WFMG-Prokurist David Bongartz vertreten den Wirtschaftsstandort und seine vielen spannenden Entwicklungsprojekte und -perspektiven an der Côte d’Azur. Als Unternehmenspartner bringen sich in diesem Jahr außerdem die Firmen Famos, Schleiff Denkmalentwicklung sowie Otten Architekten ein. Und am Stand des schwedischen Unternehmens Catella ist auch das Mönchengladbacher Großprojekt der Seestadt vertreten.

„Tatsächlich bietet uns die etwas geringere Teilnehmerdichte die Möglichkeit, Gespräche mit Interessenten und potenziellen Investoren passgenauer und zielführender zu terminieren und sie in unaufgeregterer Atmosphäre zu führen“, sagt Dr. Schückhaus. „Wir fokussieren uns bei unserem Auftritt insbesondere auf unseren Premium-Businesspark Nordpark sowie auf den Flughafen MGL – neben wegweisenden Großprojekte wie den Maria-Hilf-Terrassen und der Seestadt.“ Beide Areale haben schließlich auch durchaus internationale Strahlkraft. Im Nordpark wurden mittlerweile deutlich über 5.000 hochwertige Arbeitsplätze im Büro- bzw. Dienstleistungsbereich neu angesiedelt, unter anderem mit den Schwerpunkten Mode, Finanzen sowie IT-/Kreativwirtschaft. Darunter befinden sich teilweise auch Niederlassungen und sogar Europazentralen internationaler Konzerne. Auf der 22 Hektar großen Erweiterungsfläche „Businesspark II“ entstehen derzeit weitere hochwertige Büro- und Dienstleistungsflächen, und mit dem Zukauf von weiteren sechs Hektar Entwicklungsfläche ist auch die nächste Ausbaustufe bereits gesichert.

„Der Flughafen Mönchengladbach wiederum ist gleichermaßen Wirtschaftsfaktor und Innovationsmotor für die Region“, sagt Bongartz. Flächen für den angestoßenen Ausbau zum Innovationsflughafen, für die Expansion bestehender Unternehmungen sowie die Ansiedlung neuer innovativer Player im Flugumfeld, im Bereich Event und Hotellerie stehen auf der Trabrennbahn (140.000 qm) und der Parkplatzfläche (17.000 qm) zur Verfügung. Zudem werden bestehende Hallen aktuell oder kurzfristig wieder betriebsfit gemacht.

Wie bereits vor der Pandemie ist der WFMG-Auftritt als Gemeinschaftsauftritt mit der Stadt Mönchengladbach sowie der EWMG konzipiert. Um auch denjenigen Partnerunternehmen, die sich im Vorfeld pandemiebedingt gegen eine physische Präsenz vor Ort entschieden hatten, zumindest einen visuellen Beitrag auf der Messe zu ermöglichen, hat die WFMG dieses Jahr erstmalig, in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsraum Aachen, zusätzlich eine Präsentations-Stele organisiert. Die Unternehmen Famos, Schleiff Denkmalentwicklung sowie Otten Architekten machten von der Möglichkeit Gebrauch, darüber die Standbesucher auf ihre aktuellen Projekte aufmerksam zu machen.

Foto (Quelle: WFMG):

Das beigefügte Foto zeigt David Bongartz (links) und Dr. Ulrich Schückhaus am NRW-Gemeinschaftsstand.

 

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